Königliches Schloss Open today 10.00-16.00

Die Empfangszimmer

Die Empfangszimmer des Schlosses bezeichnen die prächtigen Paradezimmer, die zu repräsentativen Zwecken des Königs und der Königin genutzt werden. Hier können Sie alleine umhergehen oder sich einer der täglichen Führungen anschließen.*

*Während einer Repräsentation S. M. des Königs schließen die Zimmer ganz oder teilweise.

Besuchen Sie die Banketträume, die für Galadinner, Kabinettssitzungen und Abendmahle des schwedischen Reichstags genutzt werden sowie die Gästezimmer für offiziell gastierende Staatsoberhäupter und die Bernadottegemächer, die für Verleihungen von Medaillen und feierliche Audienzen zur Verfügung stehen.

Die gut erhaltene Innenausstattung verleiht einen Einblick in die Geschichte, - vom frühen 18. Jahrhundert und darüber hinaus - in der jeder Monarch seine Spuren hinterlassen hat. Hier kann man unter anderem das Paradeschlafzimmer Gustavs III. sehen, das Schreibzimmer Oskars II. und das jüngst eingerichtete Zimmer: das Jubiläumszimmer des Königs Carl XVI. Gustaf.

Zu den Empfangszimmern gehören auch der Reichssaal mit dem Silberthron der Königin Kristina und die Ordenssäle mit einer Dauerausstellung über die königlichen Orden.

Die Bernadottegemächer

Die Bernadottegemächer befinden sich im Nordflügel des Schlosses und umfassen 14 Zimmer. Hier erlebt man die älteste Geschichte des Schlosses bis zum Jahr 1754, als sich König Adolf Fredrik und Königin Luise Ulrike dort niederließen und beschlossen, ihre Residenz zu errichten.

Der Säulensaal, in der nordwestlichen Ecke, war ursprünglich der Speisesaal Adolf Fredriks. Heute erinnert der Stil des Raums vor allem an das Jahr 1780, als Gustav III. die Modernisierung des Raums in Auftrag gab.

Nach dem Säulensaal gelangt man in den Viktoriasalon. Hier kommt man direkt in die Pracht des 19. Jahrhunderts. Sowohl die Kronleuchter als auch die Teppiche haben eine imponierende Größe. Der Raum ist ein hervorragendes Beispiel des viktorianischen Stils.

In der Bernadottegalerie hängen Gemälde von fast allen älteren Mitgliedern des Königshauses. Natürlich ist der Raum ein ausgezeichneter Ort, um über Karl XIV. Johan und die turbulenten Anfänge des 19. Jahrhunderts zu erzählen.

Die nachfolgenden Räume werden für feierliche Audienzen genutzt. Daneben liegt der neu eingerichtete Jubiläumsraum, ein wahres Symbol zeitgenössischer Kunstfertigkeit.

Im letzten Raum dieser Etage befindet sich die Galeriesammlung, erweitert mit einer Anzahl Gemälden von Mitgliedern der Königsfamilie. Hier finden sich unter anderem Gustaf VI. Adolf, Kronprinzessin Margareta und unser derzeitiges Königspaar, König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia.

Bankettsäle

Die Bankettsäle bestehen aus neuen Paradezimmern. Die ursprünglichen Pläne stammen aus der Großmachtzeit von dem Schlossarchitekten Nicodemus Tessin d. J. Nicht alles wurde vollendet, dennoch gibt es in Nordeuropa nichts Vergleichbares.

Im nordwestlichen Teil des Bankettgeschosses liegt der Kabinettsaal. Dieser wird heute für Staatsratssitzungen benutzt, d. h. für Sitzungen zwischen König und Regierung. Früher befand sich hier der Speisesaal Gustavs III. Dort wurden öffentliche Mahlzeiten abgehalten, demzufolge nur Mitglieder des Königshauses am Tisch sitzen durften und andere Gäste zusehen mussten!

Einige Zimmer weiter befindet sich das Paradeschlafzimmer Gustavs III. In diesem Zimmer starb Gustav III. an seiner Schussverletzung, die Ankarström ihm zwei Wochen zuvor zugefügt hatte.

Der nachfolgende Raum ist die Galerie Karls XI., die die Spiegelgalerie des Schlosses Versailles als Vorbild hatte. Hier befindet sich ein beeindruckendes Deckengemälde, das über den Krieg Karls XI. in Schonen in den 1670er-Jahren erzählt. Das Zimmer ist heutzutage jedoch bekannter als das Zimmer, in dem festliche Abendessen stattfinden. Einmal mehr haben wir die Möglichkeit, Teile unserer Großmachtgeschichte zu schildern und Einblicke in die heutige Darstellung des Schlosses zu gewähren.

Das letzte Zimmer des Geschosses ist der Ballsaal des Schlosses, besser bekannt als Vita Havet (Weißes Meer). In der heutigen Zeit wird der Ballsaal weniger für Tanzveranstaltungen genutzt, vielmehr als Gesellschaftsraum bei den jährlichen Empfängen.

Gästezimmer

In den Gästezimmern befinden sich Möbel aus verschiedenen Epochen. Sie wurden hauptsächlich in Stockholm im 18. und 19. Jahrhundert hergestellt. Für den stilhistorisch interessierten Besucher ist dieses Geschoss daher ein ausgezeichnetes Besuchsziel.

Aber die Stilgeschichte kann auch mit zeitgenössischer Geschichte bereichert werden. Die Staatsbesuche sind wichtige Ereignisse, deren Organisation auf das gesamte Schloss Einfluss hat.

Reichssaal

Der Architekt Carl Hårleman führte die prächtige Innenausstattung des Reichssaals durch und gestaltete den Raum nach den Plänen Nicodemus Tessins d. J.

Für den Reichstag im Jahr 1755 war der Saal für den Gebrauch fertiggestellt. Er war Ort für gemeinsame Treffen der Stände unter Vorsitz des Königs. Zu allen Zeiten bot der Reichssaal Raum für symbolisch große Veranstaltungen. Der König eröffnete hier jedes Jahr bis 1975 in feierlicher Form den Reichstag. Noch heute wird der Reichssaal bei offiziellen Feierlichkeiten genutzt.

Im Reichssaal befindet sich der Silberthron, einer der Höhepunkte des Schlosses.

Ordenssäle

In den Ordenssälen wird eine Dauerausstellung über die Königlichen Orden gezeigt. Die Ordenssäle bestehen aus vier Sälen, ein Saal für jeden Orden:

Der Seraphinenorden ist der höchste Verdienstorden Schwedens und hat nur einen Grad. Er wird heutzutage nur an Mitglieder des schwedischen Königshauses oder an ausländische Staatsoberhäupter verliehen. Zu diesem Orden gehört auch die Seraphinermedaille, die heute von S. M. dem König verliehen wird.

Der Schwertorden wurde ursprünglich für Tapferkeit auf dem Feld und auf See verliehen, später als Belohnung für langjährige nützliche Dienste in den Streitkräften. Einen besonderen Grad stellte die Wertigkeit des Ritters mit dem Großen Kreuz des Schwertordens dar. Dieses wird nur verliehen, wenn sich Schweden im Krieg befindet. Seit dem Jahr 1975 ruht der Orden.

Der Nordsternorden war früher eine Belohnung für schwedische und ausländische bürgerliche Verdienste, für Amts- und Beamtendienste, für Wissenschaft, schöngeistige, gelehrte und nützliche Arbeiten sowie für wohltätige Einrichtungen. Zu diesem Orden gehört eine besondere Medaille, die Nordstern-Medaille, die seit 1986 verliehen wird. Seit dem Jahr 1975 wird der Nordsternorden nur an ausländische Mitbürger verliehen (sowie an einige Staatenlose), die persönliche Anstrengungen für Schweden oder für schwedisches Interesse unternommen haben.

Der Wasaorden war eine Belohnung für Verdienste in einer Reihe von Bereichen, für die Dienstorden Schwert- und Nordsternorden nicht in Frage kamen. In erster Linie sollte der Orden an Personen verliehen werden, die sich in Landwirtschaft und Bergbau, in der technischen Entwicklung und im Handel sowie in der freien Kunst verdient gemacht haben. Der Wasaorden war ein freier Orden, d. h. unabhängig von Regeln, Dienstalter, Herkunft und Bildung. Seit dem Jahr 1975 ruht der Orden.

Oberstes Bild: Die Galerie Karls XI. in den Banketträumen hatte die Spiegelgalerie in Versailles als Vorbild. Foto: Königl. Hof.

Der Säulensaal war vor seiner Modernisierung durch Gustav III. ursprünglich ein Speisesaal. Foto: Königl. Hof

Madonna mit dem Jesuskind aus der Galeriesammlung. Foto: Königl. Hof

Galerie Karls XI. im Bankettgeschoss, eingedeckt für das festliche Abendessen im Rahmen der Nobelpreisverleihung. Foto: Königl. Hof

Atlas trägt das Himmelsgewölbe. Aus der Schatzkammersammlung Hedwig Eleonoras im „Drabantsal“ (ehem. Zimmer für die Leibwächter) des Bankettgeschosses. Foto: Alexis Daflos/Königl. Hof

Der Reichssaal befindet sich gegenüber der Schlosskirche. Foto: Königl. Hof

Der Seraphinerorden ist der höchste Verdienstorden. Foto: Königl. Hof

Der Wasaordenssaal, einer der vier Ordenssäle, mit einer Dauerausstellung über die Medaillen. Foto: Alexis Daflos/Königl. Hof

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